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Anstehende Veranstaltungen

15.10.2019

Fliegendes Theater - Josa mit der Zauberfidel

Figurentheater für Kinder von 4 - 8 Jahren nach einem Märchen von Janosch

15.10.2019 um 10:30 Uhr

(Theatersaal)

 

„Josa mit der Zauberfidel“ ist ein Märchen von Janosch. Wie oft bei Janosch handelt es sich um eine Geschichte, die die Schwachen begünstigt und die Despoten stürzen lässt. Kinder erfahren darin, dass nicht allein körperliche Kraft wichtig ist. Die Geschichte spricht von der Zauberkraft der Musik, mit deren Hilfe man auch große Macht gewinnen kann. Und sie zeigt, dass Kunst und Kultur nicht so einfach von Potentaten missbraucht werden kann. Und dann berichtet sie noch über eine Vater-Sohn-Beziehung, darüber, dass man seinen eigenen Weg gehen muss, der ganz anders aussehen kann als ein Vater sich das vorstellt.

Josa ist der Sohn eines Köhlers. Köhler müssen groß und stark sein, denn sie müssen Baumstämme schleppen. Josa aber ist klein und gar nicht stark. Das macht seinem Vater große Sorgen.
Nun hat Josa aber einen Freund, der ist ein Vogel. Als der sieht, wie unglücklich Josa ist, schenkt er ihm eine Zauberfidel. Und er lehrt ihn ein Lied darauf zu spielen. Das ist so schön, dass jeder, der es hört davon größer und stärker wird.

„Ich auch?“ will Josa wissen. „Du nicht“, sagt der Vogel, „wenn du stark wärest, könntest du nicht mehr spielen.“
Dann lehrt der Vogel ihn das Lied rückwärts spielen. „Man braucht das manchmal. Jeder, der das hört wird so klein wie ein Fliegenbein.“
„Könnte ich auch dem Mond vorspielen? Würde der dann auch größer?“
„Ja“, sagt der Vogel, „aber du musst den Weg dorthin finden.“

Da übt der Josa sein Lied sieben Tage lang, vorwärts und rückwärts. Dann macht er sich auf den Weg zum Mond. Er trifft eine arme Frau, der spielt er die Ziege groß , damit sie mehr Milch gibt. Ein Pferd spielt er klein, damit es nicht mehr arbeiten muss und nur noch gestreichelt wird. Als der König des Landes von der Zauberkraft der Fidel erfährt, befiehlt er Josa zu sich. Denn wie jeder weiß, kann ein König nie groß genug sein. Als Josa sich weigert zu kommen, lässt er ihn mit Gewalt holen und ins Musikzimmer sperren. Als alle schlafen macht der König Fenster und Türen zu, damit nur er die verzauberte Musik hören kann. „Los spiel!“, befiehlt der König. Doch Josa spielt rückwärts, und der König wird kleiner und kleiner, bis er in einem Mauseloch verschwindet. So zieht Josa durch die Welt, macht Schwache stark und Starke schwächer und kommt schließlich ans Ende der Welt. Und wenn er zum Mond kommt, dann spielt er ihn groß. Das sieht der alte Köhler, sein Vater dann und weiß, das hat der Josa gemacht.

Spiel: Johanna Debes & Rudolf Schmid
Regie: Ulrike Winkelmann
Figurenbau: Anka Sander, Rudolf Schmid
Trickanimation: Paul Bose
Musik: Marie-Elsa Drelon, Johanna Debes, Rudolf Schmid
Kostüme: Ariane Bothe
gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa

 

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16.10.2019

Jenseits der Balkanbeats – Kulturvermittlung in und über Südosteuropa

Podiumsdiskussion

16.10.2019 um 18:00 Uhr

(Theatersaal)

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. und dem Institut für Europäische Musikethnologie, Universität zu Köln

Moderation:
Dr. Eckehard Pistrick, Institut für Europäische Musikethnologie, Universität zu Köln

Teilnehmende:
Adelheid Feilcke-Tiemann (Leiterin Europaredaktion, Deutsche Welle, Bonn)
Ali Salihu (Vorstand, URACult e.V., Köln)
Ruth Jakobi (Generalsekretärin, European Music Council, Bonn)
Dr. Bledar Kondi (Musikethnologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Die Podiumsdiskussion mit Expert*innen beschäftigt sich aus Innen- und Außensicht mit den aktuellen Herausforderungen immaterielles Kulturerbe aus Südosteuropa jenseits der Balkan-Stereotypen zu vermitteln – vor Ort und in der Diaspora, in der Theorie und in der Praxis. Ausgehend von der vorherrschenden medialen Berichterstattung über Südosteuropa und den daraus abgeleiteten Vorstellungen über den Balkan diskutieren die Expert*innen die Rolle von Musik und Kulturerfahrung als ein Gegengewicht zu diesem "imaginierten Balkan".

Welche gesellschaftlichen und kulturpolitischen Akteure stehen in dieser Hinsicht in der Pflicht? Welche Rolle spielt die Diaspora Community und lokale Kulturvereine bei der Verbreitung solcher Kulturformen? Welche Formen der Musikvermittlung und Kulturübersetzung sind adäquat und werden den Künstlern gerecht?

Welche Musiken beherrschen das Außenbild des Balkans und warum? Welche Rolle spielt dabei die nationale Deutungsebene und die kommerzielle  Ausrichtung des Musikbusiness?
Inwieweit wird Musik erfolgreich in nationale Diskurse eingebunden – wie kann man dieser Vereinnahmung entgegentreten? Inwiefern wohnt diesen musikalischen Praktiken auch eine europäische Dimension inne? Welche Spielräume und Auftrittsmöglichkeiten gibt es für nicht-kommerzielle Musikformen jenseits von Balkanparty und Balkanbeat?

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16.10.2019

Sazet e Përmetit - Saz-Iso Polyphonie

Klangkosmos Weltmusik in NRW zum Thementag Albanien

16.10.2019 um 19:30 Uhr

(Theatersaal)

 

19.30h - 19.50h Einführung in das Konzert mit Sazet e Përmetit von Bledar Kondi (Ethnomusikwissenschaftler Universität Halle) und einem Musiker des Ensembles

Iso-Polyphonie ist die Bezeichnung für einen Gesangsstil in Südwest-Albanien, der aber auch in Nordwest-Griechenland beheimatet ist. Er ist seit 2008 als Immaterielles Kulturerbe von der UNESCO auf der internationalen repräsentativen Liste anerkannt. In Albanien wird dieser Gesangsstil vor allem in den südlichen Regionen Toskeria und Laberia gepflegt.
 
Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks und der langsamen Öffnung Albaniens, gibt es einen bescheidenen Anstieg von Kulturtourismus und ein wachsendes Interesse der musikwissenschaftlichen Forschung an der einzigartigen Musiktradition, was zur Wiederbelebung der albanischen Polyphonie beigetragen hat. Dennoch leben die meisten Ensembles in sehr bescheidenen Verhältnissen und ohne finanzielle Unterstützung. So ist die systematische Weitergabe der sehr komplexen oralen Gesangstechnik und des Repertoires stark gefährdet. Zudem verstärkt Landflucht junger Menschen die aktuelle Weiterentwicklung der polyphonen Klangkunst. Heute gibt es nur einige wenige professionelle Ensembles.

Vorher ab 18.00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Kulturpolitik, Medien, Forschung und Kunst zur Situation des albanischen immateriellen Kulturerbes heute.

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17.10.2019

Musik im Spiegel der Religionen

mit Maria Jonas, Bassem Hawar, Georg Brinkmann und Bernd Spehl

17.10.2019 um 20:00 Uhr

(Theatersaal)

 

Maria Jonas, Gesang
Bassem Hawar, Djoze (arabische Kniegeige)
------------
Georg Brinkmann (Klarinette, Akkordeon)
Bernd Spehl (Klarinette)

Im Rahmen des Jahresprojektes der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) „FrauenLeben in den Weltreligionen“ widmet sich die kfd St. Martin und Severin mit der Unterstützung des Katholischen Bildungswerks auch musikalisch diesem Thema.

In einem Doppelkonzert im Theatersaal der Brotfabrik Bühne Bonn sind im ersten Teil Maria Jonas und Bassem Hawar zu erleben. Seit einigen Jahren spielen die beiden Musiker zusammen und verbinden in ihren ungewöhnlichen Programmen die mittelalterliche Musik Europas mit der des Orients. Denn schon damals spielte der Austausch zwischen den Kulturen eine größere Rolle als man gemeinhin annehmen würde. In Auszügen aus ihren Programmen „O Jerusalem“ und „Nostre Dame“ widmen sich Maria Jonas und Bassem Hawar vor allem den Frauenfiguren in den verschiedenen Kulturen und Religionen.

Nach einer Pause lädt das Klezmer-Duo Brinkmann und Spehl in eine ganz andere religiöse und musikalische Kultur ein, in die des Klezmers. Ein lachendes und ein weinendes Auge – daran fühlt man sich oft beim Klezmer erinnert. Und tatsächlich berührt Klezmermusik auf ganz besondere Art und ist zugleich nicht selten wirbelnd und lädt zum Tanzen ein. Bernd Spehl und Georg Brinkmann sind zwei profilierte Vertreter der deutschen Klezmerszene. In vielen Projekten haben sie sich einen Namen gemacht, sei es als Interpret traditioneller Klezmerklänge oder als Entwickler experimenteller Abenteuer.


Abendkasse ab 19 Uhr geöffnet
Reservierungen möglich bei Christa Düren, Tel.: 0228 334430, E-Mail: mc.dueren@gmx.de

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25.09.2019 11:38 Uhr

WORLD BEATHOVEN PROJECT : REMIX COMPETITION

Remixer gesucht! - Mitmachen bis 03.11.19

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12.08.2019 15:21 Uhr

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13.-16. September 2019 in Dransdorf

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